
Die richtige Infrarotheizung für Ihr Badezimmer auswählen Hier ist ein häufiger Fehler: Man glaubt, dass die leistungsstärkste Heizung immer die beste ist. Das stimmt nicht. Wenn man einfach die höchste Leistung wählt, die man finden kann, verschwendet man Geld an den Stromkosten – oder verwandelt das Badezimmer innerhalb von drei Minuten in eine Sauna. Der Trick besteht darin, die Leistung der Heizung an die Größe des Zimmers anzupassen. Die richtige Leistung wählen Wenn es sich um ein kleines Badezimmer handelt (unter 4 m²), reicht eine Heizung mit einer Leistung von 600–800 W aus. Dadurch bleibt das Zimmer angenehm warm, ohne dass es beklemmend wird. Für Badezimmer mittlerer Größe – also solche mit einer Fläche von 5–10 m² – eignet sich eine Heizung mit einer Leistung von 1200–1500 W. Falls Ihr Badezimmer besonders groß ist (15 m² oder mehr), haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder verwenden Sie eine leistungsstarke Heizung mit 2000 W, oder Sie setzen mehrere kleinere Heizgeräte ein, damit es keine kühlen Stellen gibt. Ein weiterer Tipp: Wählen Sie keine zu schwache Heizung. Wenn die Heizung zu schwach ist, arbeitet sie ständig, ohne das Zimmer wirklich zu erwärmen. Wenn sie hingegen zu leistungsstark ist, schaltet sie sich ständig ein und aus – dadurch werden die Komponenten schneller abgenutzt. Warum die Schutzart „IP55“ wichtig ist Badezimmer sind für Elektronik sehr belastend. Durch Dampf vom Duschen sowie gelegentliche Spritzer entsteht dort Feuchtigkeit. Deshalb verwenden wir Geräte mit der Schutzart IP55. Das bedeutet, dass das Gehäuse gegen Staub und Wasserspritzer geschützt ist. Wir verwenden außerdem spezielle Dichtungen und Beschichtungen, damit der Dampf die Verkabelung nicht zerstört. Versuchen Sie bitte nicht, Geld zu sparen, indem Sie ein Standardgerät mit der Schutzart IP20 verwenden. Solche Geräte sind nicht dafür geeignet – sie funktionieren entweder nicht richtig oder rosten schnell ab. Geschwindigkeit versus anhaltende Wärme Interessant bei Kurzwellen-Infrarotheizungen ist, dass sie sofort wirken. Sobald man den Schalter betätigt, spürt man bereits die Wärme auf der Haut. Die Heizung heizt nicht die Luft, sondern direkt den Körper. Das ist effizient – doch es gibt einen Haken: Sobald die Energiezufuhr unterbrochen wird, verschwindet die Wärme wieder. Wenn Sie eine anhaltende, angenehme Wärme im Raum möchten, sollten Sie ein Gerät mit größerer Wärmespeicherkapazität wählen. Noch eines vor dem Bohren: Eine 2000-W-Heizung verbraucht viel Energie. Überprüfen Sie unbedingt Ihre Sicherungsschalter sowie die Steigleitungen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Elektrik die Belastung aushalten kann, bevor Sie den Schalter betätigen.