
Warum wir die alten Heizlampen im Badezimmer durch Infrarotheizgeräte ersetzen
Haben Sie schon bemerkt, dass diese alten Heizlampen im Badezimmer einfach aufhören zu funktionieren? Oder vielleicht flackern sie und gehen aus, gerade wenn man aus der eiskalten Dusche kommt.
Das Problem ist einfach: Badezimmer sind feucht. Dampf gelangt überall hin. Die meisten dieser alten Lampen sind nicht dafür geeignet, in einer saunalen Umgebung zu funktionieren. Irgendwann überwiegt die Feuchtigkeit – und die Lampe funktioniert nicht mehr. Deshalb wechseln wir zu Infrarotheizgeräten. Diese werden direkt in die Decke eingebaut und können die Feuchtigkeit bewältigen, ohne auszufallen.
Der Kampf gegen Dampf
Bei herkömmlichen Lampen gelangt Dampf in das Gehäuse. Dadurch entstehen Kurzschlüsse oder Korrosionen, wodurch der Heizelemente bereits nach kurzer Zeit kaputtgehen. Die von uns verwendeten Infrarotheizgeräte sind dagegen fest verschlossen. Sie haben eine bestimmte Schutzklasse – das bedeutet, dass sie dazu geeignet sind, Wassertröpfchen und Dampf von den elektrischen Komponenten fernzuhalten. Dadurch bleibt alles trocken und das Heizgerät kann jahrelang funktionieren, anstatt nur Monate.
Wie die Wärme tatsächlich wirkt
Die meisten Heizgeräte versuchen, die Luft im Raum zu erwärmen. Doch Luft ist „slippery“ – sie bewegt sich ständig. Wenn der Raum endlich warm ist, zittert man bereits vor Kälte. Bei Infrarotheizgeräten ist das anders: Es ist, als würde man an einem klaren Oktobertag in der Sonne stehen. Die Wärme wird direkt auf die Haut abgegeben. Da die Geräte in der Decke eingebaut sind, wird die Wärme direkt auf einen gerichtet. Zudem muss man sich keine Sorgen machen, dass jemand versehentlich ein extrem heißes Gerät berührt.
Die Herausforderungen bei der Installation
Ehrlich gesagt: Man kann einfach keine alte Lampe herausdrehen und eine neue einsetzen. Es erfordert etwas mehr Arbeit. Man muss die Decke durchtrennen und sicherstellen, dass die Verkabelung die notwendige Leistung bewältigen kann. Wenn man versucht, diese Geräte mit einem schwachen Schalter zu betreiben, wird dieser wahrscheinlich sofort ausfallen. Es braucht etwas Planung, aber es lohnt sich.
Ist die Wartung schwierig?
Wenn ein Heizelement kaputtgeht, ist der Reparaturprozess langsamer als beim Wechseln einer Glühbirne. Daran lässt sich nichts ändern. Andererseits sind diese Geräte dank ihrer Versiegelung vor Kondenswasser und Sprühwasser geschützt. Die Quarzröhren bleiben dadurch intakt, sodass man sie nicht so oft ersetzen muss. Man investiert zwar etwas mehr Zeit in die Installation, muss sich aber weniger Sorgen machen, ob das Heizgerät überhaupt funktioniert.